Avast passwords sicher?

aokorn

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#1
Ich habe mich etwas mit Avast - free antivirus auseinandergesetzt. Das heisst speziell mit Avast premium security Ausgabe. Habe es gekauft. Dort steht auch eine App fuer Passwoerter und fuer Kreditkarten. Jetzt weiss ich nicht, ob ich dieser App vertrauen soll oder nicht. Gerade meine drei Kreditkarten wuerde ich ungerne einem unserioesen Anbieter anvertrauen. Die App ist mit einem Hauptpassword geschuetzt.
Wie macht ihr das?
Wie ist ihre Erfahrung?
Wie ist euere generelle Erfahrun mit Avast?

Gruss,

Andrej
 

kingspride

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#2
wozu denn überhaupt die karten darin speichern? bei bedarf die nummer von der karte abtippen ... reicht doch...

passwörter speichern ... da gibts ja viele philosophien. mMn ist für die meisten Leute das einfachste und sicherste ein Stück Papier, das sie zuhause gut aufbewahren. warum? weil man papier nicht hacken kann. und weil die benutzung völlig selbstverständlich ist.
außerdem: wähle lieber lange statt komplizierter Passwörter. ein kompliziertes 6 stelliges PW lässt sich einfacher erraten als ein einfaches, 12 stelliges.
 

anjaw

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#3
Von dem Avast Passwortmanager hab ich jetzt noch nichts gehört. Leider kann man auch auf der Homepage nicht wirklich sehen, ob der lokal auf dem Rechner liegt oder bei Avast auf den Servern.

Persönlich nutze ich lieber Keepass, das ich lokal auf dem Rechner habe bzw. auf dem NAS liegt und ich dann dort von meinen Geräten zugreifen kann.
 

Corono

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#4
wozu denn überhaupt die karten darin speichern? bei bedarf die nummer von der karte abtippen ... reicht doch...

passwörter speichern ... da gibts ja viele philosophien. mMn ist für die meisten Leute das einfachste und sicherste ein Stück Papier, das sie zuhause gut aufbewahren. warum? weil man papier nicht hacken kann. und weil die benutzung völlig selbstverständlich ist.
außerdem: wähle lieber lange statt komplizierter Passwörter. ein kompliziertes 6 stelliges PW lässt sich einfacher erraten als ein einfaches, 12 stelliges.
Stimmt alles, was du schreibst.
Anderseits ist es sehr mühsam, lange Passwörter immer von Papier abzuschreiben, vor allem, wenn sie zufällig generiert sind. Was dann oft dazu führt, dass man gleiche Passwörter für verschiedene Dienste verwendet und die Passwörter im Browser speichert und somit die gewonnene Sicherheit wieder untergräbt. Ganz gut wird es, wenn man sogar auf dem PC ein Worddokument hat, welches die Passwortliste beinhaltet (die man ja dann ausdrucken und ablegen will). :)

Ich habe deswegen auch zu Keepass gewechselt, mit ein paar Ausnahmen, meine Mailadresse und alles, was mit Banking zu tun hat, steht da nicht drin. Und sicher keine Kreditkarten.
 

kingspride

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#5
Man kann ja auch readable passwords generieren, die lassen sich idr. um einiges einfacher antippen oder sogar auswendiglernen.

Wir haben z.b. in der Firma einige Passworte, die so generiert sind und jeder kann die auswendig obwohl sie sinnbefreit sind. ;)
 

kingspride

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#6
Trotzdem wäre keepass oder vielleicht auch enpass eine brauchbare software zur Verwaltung. Man muss halt damit umgehen können und leider hab ich doch öfter mal "Kunden" die das sicher nicht gebacken kriegen und schlussendlich MICH fragen was denn ihr Passwort für xy sei. Ich hätte das ja eingerichtet ^^
 

Avalox

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#7
Also ich halte es ebenso wie Corono und Anjaw und nutze KeePass. Allerdings ebenfalls ohne Kreditkarteninformationen.

@kingspride : Was nutzt ihr für ein Tool für die readable passwords? Im KeePass kann ich ja auch PW generieren lassen, allerdings lassen sich diese meist nicht gut merken.
 

anjaw

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#8
Also falls ich mal auf die Idee kommen sollte, meine Kreditkartendaten in Keepass zu speichern, dann wären die getrennt von den Kennwörtern in einer eigenen Datenbankdatei gespeichert.
Aber da ich die Kreditkart im Internet nicht nutze, hab ich diese in Keepass bisher nicht abgespeichert.
 

Hanfrey

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#11
mMn ist für die meisten Leute das einfachste und sicherste ein Stück Papier, das sie zuhause gut aufbewahren. warum? weil man papier nicht hacken kann. und weil die benutzung völlig selbstverständlich ist.
Naja, Papier kann auch geklaut werden und physisches Klauen ist in vielen Fällen deutlich leichter als Hacken :).
Außerdem kann ein Blatt Papier verloren gehen. Einen digitalen Passwort-Vault kann ich kopieren und an verschiedenen Orten sichern.
Ich selbst habe zB eine dreistellige Anzahl an Passwörtern/Accounts. Die will ich auf gar keinen Fall auf Papier verwalten :p. Habe mir dazu in meiner damaligen Paranoia einen eigenen Passwortmanager geschrieben, den ich immer noch nutze. Heute würde ich ansonsten auch ohne zu zögern auf KeePass umsteigen.

Wenn ich mir neue Passwörter ausdenke, verkette ich meist mehrere Wörter miteinander, die auf unterschiedliche Arten falsch geschrieben sind und stopfe ein paar Zahlen dazwischen. Das ist für mich aktuell der beste Kompromiss aus Sicherheit und Einprägbarkeit. Ansonsten sind diese komplexen, algorithmisch generierten Passwörter natürlich am besten. Händeln kann man die natürlich nur noch über Passwortmanager.

Bei den Generatoren sollte man immer darauf achten, dass sie echte Zufallsdaten für die Generierung verwenden. Das können zum Beispiel Mausbewegungen sein. Ein normaler Computer kann nämlich nur Pseudozufallsdaten erzeugen, die entsprechend deutlich anfälliger sind, wenn beispielsweise der Algorithmus und der Ungefähre Zeitpunkt (wenn die Uhrzeig als Seed verwendet wird) der Erzeugung bekannt sind.
 
Zuletzt bearbeitet:

kingspride

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#14
@Hanfrey klar ist das am Ende des Tages die bessere Lösung, aber oftmals sind die meisten schon mit einem lokalen manager überfordert. Im Gegensatz zum Computer haben die meisten Leute dann doch ne brauchbare Papierorganisation und wissen diese zu verwalten. Mein Blatt Papier Tipp geht zugegebenermaßen aber meist an Leute ü40 :D
 

Amari

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#15
Der Papier Tipp hat auch den hacken das der kein Master Passwort hat. Kann also jeder dahergelaufene ablesen.
 
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