NAS-Eigenbau

Hersfeld

Moderator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
10 Juni 2011
Beiträge
2.677
Danke
112
#1
Da ich meinen HTPC nicht mehr nutze wollte ich mit der alten Hardware ein NAS bauen. Das Gehäuse vom HTPC hatte ein externes Netzteil und nur Platz für eine Platte, daher muss die Hardware in ein neues Gehäuse umziehen und ich brauche u.a. ein neues Netzteil.

Hier mal was ich aktuell habe:
AMD Athlon 5350, 4x 2.05GHz, boxed | Preisvergleich Geizhals Deutschland
ASUS AM1I-A ab € 65,00 (2020) | Preisvergleich Geizhals Deutschland
Fractal Design Node 804 ab € 99,90 (2020) | Preisvergleich Geizhals Deutschland
Digitus DS-30104-1 ab € 46,71 (2020) | Preisvergleich Geizhals Deutschland
8 GB DDR3
128 GB SSD

Benötigt wird ein Netzteil und 2 HDDs. Hatte mir mal folgendes rausgesucht:
be quiet! Pure Power 11 400W ATX 2.4 ab € 49,81 (2020) | Preisvergleich Geizhals Deutschland
Western Digital WD Red 4TB ab € 96,90 (2020) | Preisvergleich Geizhals Deutschland

Außerdem überlege ich noch welches OS ich dafür nutzen soll. Ich überlege ob ich da auch noch zusätzlich FHEM, OpenHAB oder iobroker drauf laufen lassen sollte oder ob das lieber getrennt auf einem Raspberry laufen sollte.
 

NJay

Moderator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
19 März 2012
Beiträge
5.444
Danke
317
#2
Bezueglich OS:
Ich laufe bei mir auf dem NAS mit einem beliebigen Linux sehr gut. Da gibt es eigentlich alles fuer. :)

Netzteil ist solide, kannst du so kaufen, Festplatten auch.
 

kingspride

Moderator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
30 Juni 2010
Beiträge
17.171
Danke
1.103
#3
ich halte das wie Njay und fahre nur mit einem standard ubuntu server, auf dem für die NAS funktionalität eigentlich nur samba installiert ist.
in meinem Fall sind 4 Platten drin die ich mit mdadm im Software Raid 5 betreibe. Solide Lösung die auch einen Hardwaretausch oder OS Neuinstallation überlebt und easy wieder eingebunden werden kann.
 

dominusnoctae

Administrator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
27 September 2008
Beiträge
1.095
Danke
81
#4
Sehe ich auch so... mein Aufbau ist etwas komplexer, da mein "Fileserver" virtualisiert ist, aber grundsätzlich immer Linux mit Samba/NFS.
 

Amari

Administrator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
16 April 2006
Beiträge
6.574
Danke
420
#5
Ich würde Datenplatten und OS irgendwie separat wollen. Und dein Mainboard hat glaube ich nur 2x SATA, oder?
 

Amari

Administrator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
16 April 2006
Beiträge
6.574
Danke
420
#6
Außerdem überlege ich noch welches OS ich dafür nutzen soll. Ich überlege ob ich da auch noch zusätzlich FHEM, OpenHAB oder iobroker drauf laufen lassen sollte oder ob das lieber getrennt auf einem Raspberry laufen sollte.
Wenn es nur wegen dem NAS ist, würde ich wie die anderen auch am ehesten Debian mit mdadm. Wenn du so andere Spielereien mit darauf haben möchtest dann würde ich das auch echt in eine VM tun.

Wenn dir eine GUI oder sowas wichtig ist und VMs mehr im Vordergrund stehen zum Basteln usw. ist vielleicht auch unraid interessant. Ist letztendlich auch nur ein (Debian glaube ich?); also alles wie gewohnt. Ist halt etwas doof, das die für eine Lizenz Geld abkassieren. Aber es ist auch ein solides System, deswegen würde jetzt auch nichts gegen diese Variante sprechen.
 

kingspride

Moderator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
30 Juni 2010
Beiträge
17.171
Danke
1.103
#7
@Amari er hat noch eine PCIe Karte dabei mit 4 weiteren SATA Ports.
-> Datenplatten da anschließen, OS SSD am Mobo ...
 

Amari

Administrator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
16 April 2006
Beiträge
6.574
Danke
420
#8
Ja, habs im Nachhinein dann auch gesehen 🙈
Wobei man mit so einer Digitus Karte auch keine Luftsprünge macht. Wird zwar funktionieren, aber mir persönlich gefällt sowas dann irgendwie nicht so ganz. Aber ka, ist auch eher Geschmackssache.
 

Hersfeld

Moderator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
10 Juni 2011
Beiträge
2.677
Danke
112
#9
Für den Anfang sollte es mit der Digitus Karte denke ich laufen. Dann kaufe ich mir die fehlenden Teile mal zu Weihnachten und spiele mal ein bisschen mit den verschiedenen Systemen rum und schaue welches ich dann produktiv nutze.

Wenn es mit der Digitus Karte dann doch nicht läuft wird es ein kleine Board mit Intel Celeron und 4 SATA + m2 SSD, da habe ich eh noch eine rumfliegen.
 

NJay

Moderator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
19 März 2012
Beiträge
5.444
Danke
317
#10
Im Prinzip ist so ein NAS fuer den heimgebrqauch entspannt. Solange man Daten und OS wirklich trennt, kann man nicht viel falsch machen. Ich betreibe mein NAS z.B. mit Archlinux, einfach weil ich das am besten kenne.
 

kingspride

Moderator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
30 Juni 2010
Beiträge
17.171
Danke
1.103
#11
ganz ehrlich, das habe ich auch lange gedacht, dass man mit diesen billig Chips nix erreicht - und dann bin ich über Backblaze gestolpert, die machen GENAU das. 3x sone Digitus Karte ... daran schließen die dann über 60 Platten an.
Genauer: 1x SATA wird durch eine Backplate auf 5(!) Platten gesplittet, und das mal 12...
Storage Pod 6.0: Building a 60 Drive 480TB Storage Server

schaut euch auch das Build Book an...
https://f001.backblazeb2.com/file/Backblaze_Blog/Storage-Pod-6/Build+Book+Backblaze+60+Drive.pdf
 

Hersfeld

Moderator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
10 Juni 2011
Beiträge
2.677
Danke
112
#12
Danke für den Link, habe mir mal das PDF angeschaut und da empfehlen die einen Kühlkörper für die Digitus Karte. Dann bestelle ich mir wohl mal einen, bzw. schaue ob ich vom Raspberry noch einen habe.
 

Amari

Administrator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
16 April 2006
Beiträge
6.574
Danke
420
#14
ganz ehrlich, das habe ich auch lange gedacht, dass man mit diesen billig Chips nix erreicht - und dann bin ich über Backblaze gestolpert, die machen GENAU das. 3x sone Digitus Karte ... daran schließen die dann über 60 Platten an.
Genauer: 1x SATA wird durch eine Backplate auf 5(!) Platten gesplittet, und das mal 12...
Storage Pod 6.0: Building a 60 Drive 480TB Storage Server

schaut euch auch das Build Book an...
https://f001.backblazeb2.com/file/Backblaze_Blog/Storage-Pod-6/Build+Book+Backblaze+60+Drive.pdf
Interessante Entscheidung. Aber mehr als ein Datengrab ist das dann auch nicht, oder? Ich mein mit 5 Platten pro Port muss das Limit auch schnell erreicht sein?
 

kingspride

Moderator
Mitarbeiter
Team
Mitglied seit
30 Juni 2010
Beiträge
17.171
Danke
1.103
#15
naja, ein superschneller Datenbankserver wirds wohl nicht sein - primär bieten sie einem halt backup an.

ich denke, sie skalieren das dann auf ihren Bedarf mithilfe vieler Maschinen.
 
Oben