Office-PC für den Vater

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#1
Hey Leute,

ich suche nach einem neuen Office-PC für meinen Vater.
Ich bin nicht sicher wie aktuell die Beispiel-Systeme sind, da der Post nach dem Zeitstempel länger nicht editiert wurde. Daher diese Anfrage.

Anwendungsgebiet ist reines Office: MS-Office, E-Mail, mal ein bisschen Musik hören oder Internet-Videos schauen.

Budget liegt verhältnismäßig hoch dafür, 600-800€. Sofern das meine Zeit nicht zulässt muss leider Geld für den Zusammenbau durch einen Händler eingerechnet werden.
Daher sollte idealerweise in dem Preis Komponenten + Win10 + Office enthalten sein und trotzdem noch Puffer für die Händlerkosten sein.

Grundsätzlich stelle ich mir in etwa vor:
- Gehäuse stehend mATX
- CPU mit vernünftiger integrierter GPU
- 8GB RAM
- SSD 500GB
(- evtl HDD als Storage)
- DVD-Laufwerk

Meine Prioritäten sind:
- Langlebigkeit (er wird diesen PC solange wie möglich nicht aufrüsten wollen)
- Lautstärke
- Erweiterbarkeit (falls doch noch mal kleiner Nachrüstungsbedarf bestehen sollte)


Gruß
McRae
 

kingspride

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#2
jupp, die Beispielsysteme sind nicht mehr aktuell.

Bei den Anforderungen würde ich tatsächlich überlegen, einen Dell zu kaufen ... Da ist alles drin: Zusammengebaut, Windows, Office, leise .. .
zb. nbb optiplex 3070 8gb / 512gb / i5
und halt noch einen zweiten 8GB Riegel dazubestellen, gibts ja bei notebooksbilliger.. office würde ich da vielleicht nicht unbedingt kaufen, 250€ finde ich da bisschen heftig?

Mit den Optiplex der letzten Generationen habe ich im Beruflichen Umfeld eigentlich kaum Probleme gehabt.
 
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#6
Hey, danke für die Vorschläge.

Sind denn diese fertigen PC von allen Komponenten her qualitativ ordentlich?

Früher galt das hier im Forum ja als absolute Todsünde, wenn man einen Fertig-PC kaufen möchte ...
Oder gibts da von Hersteller zu Hersteller einfach große Unterschiede?

Ansonsten würde das ja die ganze Sache wirklich vereinfachen.
 

kingspride

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#7
naja, es ist beileibe nicht mehr so wie früher wo grottenschlechte Netzteile und völlig fehldesignte Mainboards oder schlechteste Festplatten verbaut wurden - natürlich sind die dinger immernoch "preisoptimiert", dafür aber besser auf die eingeplanten komponenten abgestimmt.

man sollte halt nie die billigste Variante kaufen. Da bekommst du dann wieder die Scheiß-Festplatten eingebaut...

Bei Dell werden seit ein paar Jahren z.b. nur noch 80 plus gold und platinum Netzteile verbaut. Das wäre vor 10 Jahren undenkbar gewesen. Das hatte man ja nichtmal privat...
Dafür ist das NT und das Mainboard wieder Custom, damit die SFF und MT Versionen die gleichen Teile bekommen können.

Ich weiß nicht, ob die Inspiron, also das Privatkäufer Pendant zum Optiplex, schlechter ausgestattet wird, das könnte natürlich sein.

"Abstriche" machst du beim Gehäuse, das ist einfach nur dünnes Blech. aber gut gebogen, sodass es stabil bleibt, solang der PC nicht geöffnet ist.
Dafür ist das Layout so gut, dass du als Support super leicht ohne Werkzeug (ok ein Kreuz-Schrauber muss manchmal sein) überall rankommst - Mal eben saubermachen, neue Platte einbauen, neue PCIe karte einbauen? 30 Sekunden. Keine Schraube gedreht.

Weiterhin sind die Windows-Versionen, die Dell auf den Optiplex ausliefert, quasi Original, da ist nur noch der Support-Assist drauf, der hin und wieder mal einen Treiber und das BIOS updated- alleine. Er sagt dir nur, dass es grade passiert. beim nächsten Boot ist es dann fertig.

Ein weiterer Vorteil ist mMn, dass trotz des günstigen Mainboards immer genug USB Ports (und anderes) angeboten werden, sowohl auf der Vorder- als auch der Rückseite.
Das ist bei vielen güsntigeren Selbstbau-Mobos eher schlechter.
 
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#9
Wow, das hätte ich beileibe nicht erwartet ... meine Auffassung war bislang, dass Fertig-PC gleichzusetzen ist mit Elektroschrott.
Aber hab meinen eigenen PC seit 8 Jahren auch nicht aufgerüstet, bin daher richtig out of date...

Dann werd ich meinem Vater glaub ich vorschlagen, sich so einen Dell zu besorgen.
Vor allem besser, als das ich ihn mit einer Liste zum Händler schicke und er sich dort zum Einbau irgendeines Billig Schrott bequatschen lässt...
 

kingspride

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#10
ja, vor 8 jahren sah das definitiv auch noch anders aus.

grade bei so 0815 Aufgaben wie office ist es mittlerweile fast egal, was für hardware man hat - hauptsache es ist ne SSD drin :D
z.B. würde ein Sandy Bridge oder Ivy Bridge Prozessor ( = 2012!) heute nach wie vor gute Dienste leisten, solang eine SSD die Zugriffsgeschwindigkeiten an heutige Verhältnisse anpasst.

Bei Spiele PCs sieht das übrigens immer noch nicht so gut aus für die OEMs, da wird einfach eine schlechte balance zwischen GPU und CPU geboten und auch die Hardware ist der höheren (thermischen) Belastung nicht wirklich gewachsen.
 
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#11
Hey Leute,

es gibt ne kleine Planänderung.
Es wird nun doch ein Selbstbau-PC, da ich den nun doch selbst zusammen bauen kann.
Habe auf Grundlage von kingspride's Auflistung mal selbst was gebastelt: Office-PC Vater

Meint ihr, dass passt so auch alles zusammen?
Fragen meinerseits:
1) Hab ne SATA SSD eingefügt, um Geld einzusparen. Wird meiner Meinung trotzdem deutlich reichen, oder ist der Vorteil der anderen Art so viel größer?
Ggf. würde ich das noch ändern auf 256GB Sys SSD + 512GB Daten SSD. Da warte ich noch auf Rückmeldung über den Platzbedarf.
2) Hab nen Ryzen 3 mit IGP Vega 8 genommen. Ist Vega 11 wesentlich besser? Hab dazu keine deutlichen Testergebnisse gefunden die den doppelten Preis rechtfertigen.
3) RAM auf 16GB reduziert. Hatten die 32GB einen bestimmten Grund? Die Hälfte reicht meines Erachtens aus.

4) Sofware MS-Office besorge ich noch. Wie steht ihr zu dem Office365 als Abonement? Nutze selbe Office 2016, weil ich kein Fan von diesen Abo Geschichten bin. Er nutzt eh hauptsächlich Word, Excel, PowerPoint und hat aktuell glaube ich noch Office 2003 ...
 
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#13
Hab den CPU-Kühler rausgenommen, dafür jetzt zwei SSD (512GB System + 1TB Storage) wegen Speicherbedarf.

Mal sehen ob es noch weitere Eingaben gibt, sonst dürfte es das Paket werden.
 

NJay

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#15
Hab den CPU-Kühler rausgenommen, dafür jetzt zwei SSD (512GB System + 1TB Storage) wegen Speicherbedarf.

Mal sehen ob es noch weitere Eingaben gibt, sonst dürfte es das Paket werden.
Dann nimm doch gleich eine 2TB Platte. Warum unnoetig mehrere SSDs benutzen, wenn eine langt?
 
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#16
@kingspride Ja er möchte unbedingt zwei Laufwerke haben. Die Laufwerke werden mit Sicherheit niemals ne BluRay zu sehen bekommen. Geht eigentlich nur um DVDs.

@NJay Die zwei Platten hab ich genommen, um es wie bei mir zu machen. Erste Platte System und wichtige Programme. Zweite Platte der Rest. Dachte mir so kann man Datenmüll auf der Systemplatte vermeiden. Bei mir hat sich das bisher bewährt.
 

klause

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#19
Also ich glaube nicht das optische Laufwerke tot sind. Ich denke, es kommt auf den Anwendungsfall an. In einem HTPC im Wohnzimmer würde ich beispielsweise immer ein BR-LW einbauen um entsprechende Datenträger (DVD/BR) abspielen zu können - sofern man keinen separaten BR-Player hat .
In meinen PC hab ich selber 2 x 5,25" Laufwerke drin und ab und an brauch ich die auch für diverse Musik zu kopieren bzw. zu brennen.:D
 
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