Wasserkühlungs-Mythen

klause

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#1
Viele sind der Meinung das eine Wasserkühlung egal ob AIO oder Custom-Wakü das Übertakten des Prozessors leichter macht. Leider ist das meist ein Irrglaube. Wer sich erhofft, durch eine Wasserkühlung neue Rekorde aufzustellen, sollte sich davon schnell verabschieden. Zwar sind die Temperaturen der gekühlten Bauteile bei den meisten Wasserkühlungen niedriger als unter Luftkühlung, aber das liegt vor allem daran das oft zu große Kühlkreisläufe installiert werden.. Selbst wenn die CPU unter Luft auf 55° Grad läuft und unter Wasser auf 45° Grad gekühlt wird ist der Unterschied für die Übertaktung nahezu irrelevant. Zehn Grad mehr oder weniger können vielleicht den Unterschied zwischen ein paar Megaherz Takt machen, führen aber kaum zu Vorstößen in neue Taktdimensionen oder Benchrekorden.Und mehr wie 10° Grad Unterschied wird man in den seltensten Fällen haben bei einer Wakü egal wie groß der Kühlkreislauf ist oder wie stark oder schwach die Pumpe ist. Vielmehr liegt es daran, dass die Qualität/Güte des Prozessors viel häufiger über deren Übertaktungspotential entscheidet. Lange bevor niedrigere Temperaturen eine Rolle spielen, ist der Prozessor am Ende seines Übertaktungspotentials. Erst bei deutlich tieferen Temperaturen,wie z.b im Bereich der Stickstoff-Kühlung sind die Vorteile beim Übertakten spürbar. Eine Wasserkühlung hat hier zu wenig Auswirkungen. :)
 

Egoim

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#2
200-400mHz kann man oft mit der Wakü rausholen (im Extrembetrieb) und ca 100-200 24/7

Gruß Egoim
 
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